Büffelhörner in Coronazeiten

Trügen doch alle Coronaleugner Büffelhörner wie der QAnon-Mann bei der Erstürmung des Kapitols in Washington. Wir könnten sie von weitem erkennen und müssten nicht bei jedem unmaskierten fragen, trägt er/sie die Hörner oder nicht. Auch die AfD-ler und ihre Wähler wären dann leicht zu erkennen. Wie schön, Frau von Storch mit Ziegenhörnchen, weil Büffelhörner doch zu schwer für die zarte Frau wären und sicher gefiele das ihrer heimlichen Liebe Onkel Donald der die volle Hornlast unschwer stemmte. Für Herrn Gauland sollten sich schon ein paar abgescheuerte poröse aus den 19. Jahrhundert finden lassen, damit er nicht von der Hornlast erdrückt wird – man ist ja menschlich. Auch sonst müsste man Besonderheiten einzelner AfD Abgeordneter beachten, wenn es um Art und Qualität der zu tragenden Hörner geht.

Kommen wir zurück zu Ottonormalcoronaleugner! Man könnte ja ganz gelassen warten, bis sie sich untereinander angesteckt haben nur leider fragt das Virus nicht, ob man es verleugnet oder für real hält. Die, die das Horn heimtückisch nicht tragen stecken auch andere an, so wie die vierzehn unsichtbar hornbekrönten im Donautal, die nach ihrer Übernachtungstour 10 weitere Personen angesteckt haben, von denen aber nicht klar ist, ob sie auch Hörner tragen sollten.
Wie der Kölner Stadtanzeige unlängst berichtete wirbt eine Hausärztin in der Domstadt um die Gunst der Coronaleugner indem sie sich als zugehörig erklärt. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal – hofft sie vielleicht. Es könnte lukrativ sein bei der Menge an Leuten mit gerissenem Horn. Sie sollte für das Horn mit Schleife vorgeschlagen werden. Vielleicht könnte sie auch Coronamariechen werden und durch Köln tanzen um die zu erfreuen, denen das Virus den Rosenmontagszug und die Schull- und Veedelzöch versaut hat.

Ende Januar berichtete „Rhein Ruhr“: „In Großbritannien ist ein Corona-Leugner an Covid-19 gestorben. Er wurde einen Tag nach dem positiven Testergebnis tot aufgefunden. Seine Freunde haben andere Theorien zu den Todesumständen.“

Da hatte das Virus offenbar einen richtigen gefunden.

Oder aus den t-Online-Nachrichten:
„Der mit vielfachen Lügen aufgefallene Arzt Bodo Schiffmann steht vor dem beruflichen Aus. Gegen Schiffmann läuft jetzt ein Verfahren, das ihn die Approbation kosten kann. Und das ist nur eine Reaktion auf Schiffmanns Aktionen der vergangenen Monate. Einschläge kommen von allen Seiten. Justiz, Gesundheitsamt, Vermieter, Patienten und Bank gehen gegen ihn vor oder wollen mit ihm nichts mehr zu tun haben.“
Super, oder?

Und nicht vergessen, alle AfD-ler sind die geeignetsten Hornträger und das nicht nur beim Coronavirus.

Peter Schürkes