SPD und UWG danken der Stadtverwaltung, der Feuerwehr, den Rettungskräften und den Rheinbacher Bürgerinnen und Bürgern
Einsatz rund um die Uhr ohne jegliche Kommunikationsmöglichkeiten

Die Hochwasserkatastrophe, die am 14. Juli 2021 über uns hereingebrochen ist, ist beispiellos. Mit einem Schlag gab es keine Kommunikationsmöglichkeiten mehr und das Wasser wütete durch die Straßen der Kernstadt und der Ortschaften, riss Brücken und Fahrzeuge mit sich und richtete auch im Wald und auf den Feldern größte Schäden an. Mit einem Schlag waren hunderte von Keller überflutet und viele Häuser standen auch in den Wohnbereichen unter Wasser. Die Feuerwehr war für alle unerreichbar und konnte sich auch untereinander nicht verständigen, denn der Digitalfunk funktionierte ebenfalls nicht. Somit gab es auch zwischen den Löschgruppen keine Kommunikation. Zum Teil waren die Feuerwehrfahrzeuge von den Wassermassen eingeschlossen und konnten zunächst nicht eingesetzt werden.

So halfen sich die Menschen gegenseitig, so gut sie konnten. „Diese Hilfsbereitschaft ist bis heute ungebrochen und wenn man in dem ganzen Unglück etwas Gutes sehen will, dann ist es genau diese gegenseitige Hilfe und das gute Miteinander der Rheinbacher Bevölkerung“, sind sich die Parteien von SPD und UWG einig.

Diese unfassbare Situation stellte alle Verantwortlichen vor schier unlösbare Probleme. In dieser Zeit haben sich unsere Stadtverwaltung, die Feuerwehr, die Bundeswehr und die vielen Rettungsorganisationen mit ihren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als bewährt. Der Krisenstab nahm sofort die Arbeit auf und war ununterbrochen im Einsatz. Es wurde damit begonnen, eine Übersicht über die Lage zu bekommen. Sogenannte Kundschafter wurden losgeschickt und verschafften sich vor Ort einen Überblick, damit auch die Rettungsmaßnahmen schnell koordiniert werden konnten. Sämtliche städtische Fahrzeuge wurden dazu eingesetzt und die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren im tagelangen Dauereinsatz, obschon sie zum großen Teil selbst von der Katastrophe betroffen waren. Noch in dieser Nacht wurde eine Notunterkunft eingerichtet, für Menschen, die obdachlos geworden waren oder die evakuiert werden mussten, da der Damm der Steinbachtalsperre zu bersten drohte.

All das musste organisiert und koordiniert werden, ohne Strom und Kommunikationsmöglichkeiten. Eine Herkulesaufgabe für den städtischen Krisenstab, vor der wir den größten Respekt haben, bekunden SPD und UWG übereinstimmend. Auch in den kommenden Wochen und Monaten stehen weitere Herausforderungen an und es bleibt noch unendlich viel zu tun. Unser besonderer Dank gilt Bürgermeister Ludger Banken, dem ersten Beigeordneten Dr. Raffael Knauber, der Fachbereichsleiterin Frau Daniela Hoffmann, dem Feuerwehrchef Laurenz Kreuser, allen städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Feuerwehrfrauen- und männern, den Kameradinnen und Kameraden der Bundeswehr, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen der Hilfsorganisationen und den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen der durch die Flutkatastrophe Verstorbenen, erklären die zwei Parteien abschließend.