Dorfkern HilberathDer Aufschlag ist erfolgt – mehr Sicherheit auf der Hauptstraße in Hilberath
Antrag der UWG im Ausschuss für Umwelt und Mobilität ohne Gegenstimme angenommen

Die Sicherheit auf den Straßen in Hilberath ist längst zum beherrschenden Thema geworden. Kein Wochenendtag vergeht, ohne dass man Martinshörner der Rettungsdienst vernehmen kann, die Unfallopfer bergen müssen. Freunde des Motorsports haben die L261 seit langem zur Rennstrecke erklärt.

Ob auf zwei oder vier Rädern, die Geschwindigkeitsbegrenzungen scheinen nicht zu gelten. Wer während der Pendlerphasen oder am Wochenende die Straße queren will, setzt sich einem erheblichen Risiko aus und hier sind nicht zuerst die Kinder auf dem Weg zum Kindergarten oder Senioren auf dem Weg zur Kirche zu nennen. Die schon flehentlichen anmutenden Hinweisschilder auf spielende Kinder wurden soeben erst am vergangenen sonnigen Wochenende hundertfach ignoriert.

In der Ausschusssitzung für Umwelt und Mobilität wurde die Stadt Rheinbach beauftragt, sich dafür einzusetzen, dass die Dorfstraße im Zentrum mit einem Fußgängerüberweg ausgestattet wird. Das Benehmen mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW sowie der Kreisverwaltung ist herzustellen. „Damit sind die erforderlichen Schritte formal eingereicht. Jetzt werden wir in Hilberath nicht mehr lockerlassen, bis man den täglich zu beobachtbaren Gefahren auf unseren Straßen angemessen Rechnung trägt“, so der Ortsvorsteher Erich Mosblech. „Selbstverständlich gehört eine 30 km/h Beschilderung dazu“, betonte Mosblech.

Das Zentrum von Hilberath mit Einmündung zum Kindergarten und der Kirche