Bürgermeister Ludger Banken bedankt sich für die UnterstützungImpftelefon der Stadt Rheinbach hat einen wichtigen Beitrag in der Bekämpfung der Pandemie geleistet

Das durch Bürgermeister Ludger Banken initiierte Impftelefon der Stadt Rheinbach hat einen wichtigen Beitrag zu Beginn der bundesweiten Impfkampagne geleistet.

Zu Anfang diente der städtische Service insbesondere der Unterstützung der zunächst für die Impfungen priorisierten Gruppe der über 80-jährigen Bürger*Innen. Sie wurden bei der Terminvereinbarung im Impfzentrum des Rhein-Sieg-Kreises in Sankt Augustin unterstützt und erhielten eine Kostenerstattung für eine Taxifahrt zum Impfzentrum und zurück, wenn dafür die eigenen Mittel fehlten und keine andere Unterstützung möglich war.

Schnell entwickelte sich der Service des Impftelefons weiter. In den vergangenen Monaten haben die Mitarbeiter*innen fast 700 Anrufe entgegengenommen und rund 150 Telefonate mit den Impfzentren der Region geführt. Oftmals war die Klärung der Impfpriorisierung Gegenstand der Telefonate mit Impfwilligen. Teilweise ging es auch schlicht um die Frage, wo sich das Impfzentrum des Rhein-Sieg-Kreises befindet und wie man dorthin gelangt. Unter den Anrufern waren auch Unternehmen, die für ihre gesamte Belegschaft Impftermine buchen wollten. Schließlich wurden auch Fragen zu den Impfstoffen gestellt, bspw. die Nebenwirkungen von Impfstoffen oder die Wirksamkeit des Schutzes bei Erst- und Zweitimpfungen mit unterschiedlichen Impfstoffen.

„Es ist gelungen, in kurzer Zeit Netzwerke zu den Impfzentren, den Gesundheitsämtern der Region und zur Kassenärztlichen Vereinigung zu knüpfen, um die Vielzahl der unterschiedlichen Fragen unserer Bürger*innen direkt und kompetent zu beantworten. In diesem Zusammenhang danke ich den studentischen Aushilfen für Ihr Engagement und die geleistete Arbeit“, führt Bürgermeister Ludger Banken aus.

Ein besonderer Dank gilt laut Bürgermeister Ludger Banken auch dem Seniorenforum Rheinbach e.V., welches für den Service des Impftelefons mit der Stadt Rheinbach kooperiert und dessen Aufgabenwahrnehmung in der Aufbauphase durch ehrenamtliche Kräfte unterstützt hat.

Da die Impfpriorisierung am 7. Juni aufgegeben wurde und nunmehr auch Hausärzt*innen und Betriebsärzt*innen Impfstoff verabreichen dürfen, wird der Service des Impftelefons eingestellt.

Bürger*Innen können Impftermine nun über Ihre Hausärzt*innen vereinbaren oder Termine über die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbaren ( www.116117.de  oder 0800 116117 01).
Umfassende Informationen zur Schutzimpfung sind zudem auf https://www.mags.nrw/coronavirus-schutzimpfung zusammengestellt.