Bürgermeister Banken sagt Ärzt*innen Unterstützung bei der Impfkampagne zu

Zu Beginn der Pandemie lag der Aufgabenschwerpunkt der Stadtverwaltung zunächst einzig bei der Aufklärung der Öffentlichkeit und der Kontrolle zur Einhaltung der geltenden Corona-Verordnungen, insbesondere der Abstands- und Hygieneregeln.

Im Rahmen der Impfkampagne wurden mit der Einrichtung des städtischen Impftelefons dann Hilfestellungen für Rheinbacher*innen angeboten, die Schwierigkeiten mit der Terminvereinbarung oder ihrem Weg in das Impfzentrum in Sankt Augustin haben.

Nachdem im Frühjahr die Testungen an Bedeutung gewonnen haben, konnte mit Unterstützung der Stadtverwaltung das Schnelltestzentrum am Schornbuschweg in Betrieb gehen. Nach wie vor leisten die vier Rheinbacher Bürgertestzentren einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie.

Jetzt gilt es zusätzlich den Fokus auf die Impfungen zu legen. Mit dem Wegfall der Priorisierung ab 7. Juni wird die Impfkampagne erheblich Fahrt aufnehmen.

Es werden voraussichtlich deutlich mehr Impfdosen zur Verfügung stehen, zugleich aber auch alle bisher nicht geimpften Bürger*innen einen Impftermin vereinbaren wollen.„Es geht jetzt natürlich vor allem darum, möglichst schnell und möglichst vielen Bürger*innen ein Impfangebot zu machen. Für die Hausärzt*innen gehören Impfungen während jeder Influenza-Saison zur täglichen Praxis. Der gravierende Unterschied liegt aktuell in der Masse der impfwilligen Bürger*innen. Die Stadtverwaltung wird deshalb alles dafür tun, dass Impfungen auch während des üblichen medizinischen Tagesgeschäfts möglich sind“, erklärt Bürgermeister Ludger Banken.

Deshalb hat die Stadt Rheinbach gemeinsam mit der Gemeinde Swisttal u. a. die niedergelassenen Ärzt*innen eingeladen, um gemeinsame Strategien zu erarbeiten und mögliche städtische Unterstützungsleistungen zu erörtern. Auch die Rheinbacher Hilfsdienste und Betreiber der Schnelltestzentren haben daran teilgenommen. Ganz konkret hat die Stadtverwaltung die Räumlichkeiten der Stadthalle angeboten. Mit den Sporthallen, Dorf- und Bürgerhäusern stehen im Bedarfsfall weitere städtische Liegenschaften zur Verfügung.

„Ich teile die Einschätzung, dass es in den nächsten Monaten vor allem auf die Ärzt*innen und ihre Mitarbeiter*innen in den Arztpraxen ankommt. Sie tragen die Hauptlast. Als Stadtverwaltung werden wir hier sehr gerne unterstützend tätig. Im Interesse unserer Bürger*innen müssen wir, in Abstimmung mit der Kassenärztlichen Vereinigung, erforderlichenfalls unter dem Motto „Rheinbach impft“, mit konzertierten Aktionen Verzögerungen vermeiden. Es muss uns vor einer vierten Infektionswelle gelingen, den Großteil unserer Bevölkerung, bestenfalls auch unsere Schüler*innen, gegen den Coronavirus zu schützen“, fasst Bürgermeister Ludger Banken zusammen.