AVPageView 20.09.2017 220308Johanniter im Dialog mit der Politik
Positionspapier der Johanniter-Unfall-Hilfe zur Bundestagswahl veröffentlicht

Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen - Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl hat die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ihre Empfehlungen an die Politik formuliert.

Als große deutsche Hilfsorganisation und großer Arbeitgeber der Sozialwirtschaft setzen sich die Johanniter unter anderem ein für eine zukunftsfeste Ausgestaltung der Pflege- und Sozialberufe, eine stärkere Anerkennung und Förderung des Engagements im Rettungsdienst und Katastrophenschutz, niedrigschwellige Integrationsangebote für geflüchtete Menschen und die Schaffung von Zukunftsperspektiven in den Krisenregionen der Welt.

Mehr als 55.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe engagieren sich täglich haupt- oder ehrenamtlich für andere – im Rettungs- und Sanitätsdienst und im Katastrophenschutz, in der Pflege von alten und kranken Menschen, in ihren Kindertagesstätten und Jugendeinrichtungen, als Erste-Hilfe-Ausbilder, in der Betreuung von geflüchteten Menschen oder der humanitären Hilfe in den Krisenregionen der Welt.

„Als Hilfsorganisation sind wir Johanniter nah dran an den Menschen in unserem Verbandsgebiet. Oft bekommen wir bei unserer alltäglichen Arbeit unmittelbar mit, woran es mangelt und wo die Menschen der Schuh drückt,“ sagt Marius Mainzer, Regionalvorstand der Johanniter in Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen. „Im Dialog mit unseren Politikern möchten wir diese Erkenntnisse weitergeben und so sicherstellen, dass auch in Zukunft eine bedarfsgerechte Versorgung für Menschen in schwierigen Situationen erreicht wird.“

Auch in der Region Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen tragen die Johanniter mit ihrer Arbeit maßgeblich zum Gemeinwohl bei. 280 Menschen sind hauptamtlich für die Johanniter dort tätig, 420 Menschen von jung bis alt engagieren sich ehrenamtlich bei ihnen. Sehr aktiv sind die Johanniter hier im Rettungsdienst und in der Seniorenbetreuung. So nutzen mehr als 3.400 Menschen den Johanniter-Hausnotruf, knapp 600 Personen bekommen täglich von den Johannitern ihr Essen geliefert und 580 werden regelmäßig ambulant gepflegt. Ehrenamtlich engagiert sich der Regionalverband im Katastrophenschutz, im Sanitätsdienst, in der Ersten-Hilfe-Ausbildung sowie der Jugend- und Seniorenarbeit.

Das vollständige Positionspapier der Johanniter-Unfall-Hilfe zur Bundestagswahl 2017 ist abrufbar unter:
http://www.johanniter.de/die-johanniter/johanniter-unfall-hilfe/ueber-uns/standpunkte

 

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